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Sächsisches Firmenbündnis reist mit neuem Netzwerkpartner und patentiertem Laserschutzsystem zur Hannover Messe

Limbach-Oberfrohna, Gelenau, Hartmannsdorf, Mülsen:
„Das Fertigungsnetzwerk“ stellt auf der diesjährigen Hannover Messe vom 25. bis 29. April 2016 den neuen Partner im sächsischen Firmenbündnis vor: die Schwalbe Metallbau GmbH. Am Netzwerkstand F24/2, (6) in Halle 4 werden außerdem Marktneuheiten wie das patentierte Laserschutzsystem „A-Protection“ sowie langjährige Erfolgsgeschichten der nunmehr sieben Partnerunternehmen vorgestellt. Ein Beispiel: die Auslieferung der 500. Rumpfmaschine gefertigt in echtem Teamwork.

Seit September 2015 ist die Schwalbe Metallbau GmbH aus Mülsen neuer, starker Partner im Fertigungsnetzwerk. Das 80 Mitarbeiter zählende Unternehmen steht für Erstklassigkeit in Stahl- und Maschinenbau. In Serienfertigung werden hier bis 10 Tonnen, in Einzelfertigung sogar über 10 Tonnen Werkstückgewicht zugeschnitten, gebogen, geschweißt, lackiert und montiert. „Damit sind wir in der Lage, das Portfolio des Netzwerks in den Bereichen Blechbearbeitung und Stahlbaukonstruktionen zu erweitern und zugleich die Leistungskapazität des Verbundes im Maschinen- und Anlagenbau weiter auszubauen“, erklärt Marko Seidler, Geschäftsführer der Schwalbe Metallbau GmbH.

Marktneuheit: das Laserschutzsystem „A-Protection“ erreicht Serienreife

Ein Beispiel für Ideenreichtum und echtes Teamwork „made in Saxony“ ist das modulare Laserschutzsystem „A-Protection“, welches zur Hannover Messe erstmals in Serienreife präsentiert wird. Die Laserschutzwand aus hochwertigen Materialien und widerstandsfähigem Konstruktionsaufbau gewährleistet höchsten Schutz vor gefährlichen Strahlen. Durch Aneinanderreihung können die einzelnen Wandelemente zu einer leistungsstarken Laserschutzkabine kombiniert werden. Dabei kapselt die Kabine den Arbeitsraum ein und garantiert einen zuverlässigen passiven Schutz im Umgang mit modernen 3D-Laserschneid- und -schweißanlagen. Selbst hochbrillante Laser mit bis zu 10 kW Leistung können diesen Laserschutz nicht durchdringen. Verirrte Laserstrahlen, hervorgerufen von Streuung oder direkter Reflexion, stellen so kein Risiko mehr für die Gesundheit des Bedienpersonals dar. Der Clou dieser Lösung ist, dass die Wand nicht beschädigt wird und die Maschine stets ungehindert weiterarbeiten kann.

Das Laserschutzsystem „A-Protection“ ist eine patentierte Neuheit des Netzwerkpartners ANTARES GmbH. „Nur mit dem Background des Fertigungsnetzwerkes können wir die bereits zahlreich vorhandenen Interessenten, vorrangig aus dem Bereich Automotive, langfristig, reibungslos und termingerecht bedienen“, erklärt Jörg Bergelt, Geschäftsführer der ANTARES GmbH. Jeder Schritt in der Fertigung des Laserschutzsystems wird innerhalb des Fertigungsnetzwerks realisiert – von der Konstruktion über die Fertigung und Beschichtung bis zur Montage der Anlagen.

Jubiläum: 500. Rumpfmaschine verlässt Werkhallen der GEMAG

Wie erfolgreich Das Fertigungsnetzwerk seine Großprojekte in den Bereichen Landtechnik, Maschinenbau, Schienen- und Sonderfahrzeugbau sowie Medizintechnik und Apparatebau realisiert, zeigt folgendes Jubiläum: Im Januar 2016 verließ die 500. Rumpfmaschine die Werkhallen der Gelenauer Maschinenbau AG. „500 derart komplexe Maschinen in knapp fünf Jahren sind eine Hausnummer, denn der Seriencharakter im deutschen Maschinenbau ist rückläufig“, so GEMAG-Vorstand Hans-Peter Weise. Der weitere Ausbau des Geschäftsfeldes Maschinenbaukomponenten – insbesondere Maschinenbodies, Rumpf- oder Grundmaschinen sowie Werkzeugmagazine – ist nur in der starken Gemeinschaft des Fertigungsnetzwerks möglich. Hier werden Know-how und Kapazitäten für die dabei benötigten Stahlkonstruktionen, Blechteile, -abdeckungen und komplette Umhausungen, Beschichtungen nach Kundenvorschriften sowie Edelstahlkomponenten effizient und termingenau durch die Netzwerkpartner zur Verfügung gestellt.

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Teamwork „made in Saxony“
Teamwork „made in Saxony“
Die 500. Rumpfmaschine verließ im Januar 2016 die Werkhallen
Die 500. Rumpfmaschine verließ im Januar 2016 die Werkhallen der Gelenauer Maschinenbau AG.

Bilder: Wolfgang Schmidt