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Musikalisch erfolgte die Begrüßung zum dritten Kommunaltag 2017 im Erzgebirgskreis. Die Reise führte Landrat Frank Vogel am 18. Mai nach Gelenau. Bürgermeister Knut Schreiter hatte Hendrik Seibt eingeladen, der mit Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse bei strahlendem Sonnenschein vor dem Rathaus die Ortshymne „Glück auf mei Gäln“ zum Besten gab.

Begleitet wurde Landrat Vogel bei seinem Besuch in Gelenau von Rico Ott, Referatsleiter Kommunalaufsicht und Matthias Lißke, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Ziel des Kommunaltages ist, vor Ort mit den Vertretern der Kommune und mit Vertretern der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen. Landrat Frank Vogel: „Die ersten Kommunaltage dieses Jahr führen mich bewusst zu Bürgermeistern, die noch nicht so lange Zeit im Amt sind. Der intensive Austausch mit der kommunalen Familie ist mir sehr wichtig.“

Als Beleg für die ansässige Wirtschaftskraft führte Bürgermeister Schreiter die Delegation am Nachmittag in das Gewerbegebiet an der B 95 zur GEMAG Gelenauer Maschinenbau AG. Vorstand Hans-Peter Weise erläuterte dem Landrat, der das Unternehmen auch von früheren Besuchen kennt, wie es aktuell um den Maschinenbauspezialisten bestellt ist: „Die Dynamik am Markt ist unwahrscheinlich. Unsere Kapazitäten sind nahezu ausgelastet. Eine solche Auftragslage war zu Beginn des Jahres nicht zu erwarten. Wir steuern einen neuen Rekordumsatz von 11,5 Mio. Euro an.“ Allerdings gebe es kaum Wachstumsmöglichkeiten aufgrund der räumlichen Gegebenheiten.

Die GEMAG gibt es seit fast 60 Jahren am Standort in Gelenau. Sie zählt heute zu den großen Namen der Branche. Die Kernkompetenzen liegen vor allem in der Fertigung und Montage von Maschinenbaukomponenten sowie Baugruppen, der großmechanischen Bearbeitung und Präzisionsteilefertigung. Im Jahr 2002 wurde die neue Betriebsstätte im Gewerbegebiet eingeweiht und seither um eine Produktions-, Klima-, Kalt- und Montagehalle erweitert, um sich den Marktentwicklungen anzupassen. „Ein Großteil unserer Investitionen fließt in hochmoderne Bearbeitungs-, Mess- und Fertigungstechnik. Im Juni erwarten wir eine neue Schleifmaschine, mit der wir das sogenannte Koordinatenschleifen anbieten und unser großes Leistungsspektrum noch erweitern können. Diese Vielseitigkeit, hohe Qualitätsansprüche, gebündeltes Know-How und die regelmäßige Beteiligung an Forschungsprojekten sind Garanten für die bisherige und künftige erfolgreiche Unternehmensentwicklung“, berichtet Weise. Aktuell sind 110 Beschäftigte sowie 10 Auszubildende beim Maschinenbauer tätig. Zwei weitere Azubis kommen im August. Die Nachwuchsgewinnung gestalte sich trotz zahlreicher Aktivitäten zunehmend schwierig. Oftmals erfüllen Bewerber nicht die Voraussetzungen, um den Anforderungen der Ausbildungsberufe gerecht zu werden.

Zusammen mit sechs weiteren sächsischen Technologieunternehmen bildet die GEMAG einen deutschlandweit einzigartigen Projektverbund, der diverse Expertisen vereint und damit maßgefertigte Produkte sowie individuelle Lösungen von der Konstruktion bis hin zur Inbetriebnahme ermöglicht - Das Fertigungsnetzwerk. Kurze Entwicklungs- und Produktionszeiten, neue Ideen und eine hohe Spezialisierung machen den Verbund für Auftraggeber attraktiv. Zu den Kunden gehören insbesondere Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Landtechnik, dem Schienen- und Sonderfahrzeugbau, der Medizintechnik und dem Apparatebau. „Derzeit fertigen wir gemeinsam mit der LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH und der OMEGA Blechbearbeitung Limbach-Oberfrohna AG – letztere ist alleiniger Gesellschafter der GEMAG – Schweißbaugruppen für Berliner Straßenbahnwagen. Weitere Referenzprojekte sind u. a. Modulare Raumsysteme für Krankenhäuser sowie jüngst unser erster Auftrag in der Luft- und Raumfahrtindustrie zur Fertigung einer Anlage für das Werkzeughandling“, so Hans-Peter Weise.

Mehr zum Kommunaltag in Gelenau lesen Sie auf der Website des Erzgebirgskreises.

Firmenrundgang in der GEMAG Gelenauer Maschinenbau AG.
Foto: Beuthner/Landratsamt Erzgebirgskreis
Firmenrundgang in der GEMAG Gelenauer Maschinenbau AG.
Foto: Beuthner/Landratsamt Erzgebirgskreis